Archiv für August, 2017

Ab wann braucht ein Kind ein eigenes Zimmer

Allgemein, Blogon 25. August, 2017Keine Kommentare

In einer Familie ist immer etwas los, tagsüber heißt es spielen, essen, lernen und toben. Und in der Nacht geht der Trubel oft noch weiter, wenn der Nachwuchs immer noch im elterlichen Schlafzimmer nächtigt. Am Anfang und nach der Geburt möchte man den Säugling natürlich so nah wie möglich bei sich haben. Die Mutter stillt ihr Kind und so hat es auch ganz praktische Überlegungen, warum man das Babybett kurzerhand ins Eltern-Schlafzimmer verlegt. Doch aus dem hilflosen Neugeborenen entwickelt sich in den folgenden Wochen und Monaten ein aufgewecktes Kleinkind, das seinen eigenen Kopf hat und Mama und Papa auch schon einmal testet. Noch dazu benötigen Eltern auch freie Stunden zu zweit, damit sie auch weiterhin ein Paar bleiben. Mit einem Kind im Raum lässt sich die eigene Sexualität schwer ungehemmt ausleben. Deshalb stehen Familien irgendwann, manche früher, manche später, vor der Entscheidung, den kleinen Sonnenschein auszuquartieren. Er oder sie soll im eigenen Kinderzimmer schlafen. Doch wann ist dafür der richtige Zeitpunkt gekommen?

Ein eigenes Zimmer für den Nachwuchs

Hat der lang ersehnte Nachwuchs erst das Licht des Lebens erblickt, ist er noch so hilflos, dass es wohl nur die wenigsten Mütter über das Herz bekommen und ihr Baby in den Nachtstunden alleine lassen. Doch spätestens ab einem Jahr sollten sich Eltern mit dem Gedanken anfreunden, ihren Sprössling ein Stück weit in die Selbstständigkeit zu entlassen. Nur eine Wand trennt die junge Familie voneinander und mit einem Babyphone sind Mama und Papa sozusagen immer live dabei. Fixe Rituale und ruhige Minuten vor dem Zubettgehen helfen dem Kind, ruhig einzuschlafen. Mit ein wenig Konsequenz lernt das Baby, alleine einzuschlummern und die Eltern genießen die ersten freien Abende zu zweit. Auch wenn der Nachwuchs anfangs quengelt, man sollte den Knirps nie sofort aus seinem Bettchen heben, sonst wird das Einschlafen für beide Seiten bald zur Qual. Mit ruhiger Bestimmtheit und zu einer festen Zeit ist es einem einjährigen Kind durchaus zuzumuten, dass es im eigenen Zimmer einschläft. Vorausgesetzt natürlich, dass es gesund, satt und frisch gewickelt ist.

Ein Zimmer mit dem Bruder teilen?

Kündigt sich ein Geschwisterchen an, kann es eng werden in der aktuellen Wohnung. Steht ein Umzug in ein deutlich größeres Eigenheim mit mehr Fläche an, werden Eltern auf einem Immobilien Onlineportal  fündig. Reicht das Haushaltsbudget allerdings nicht aus, um sich mehr Platz zu verschaffen, können sich kleine Kinder ohne Probleme ein Zimmer teilen. Bis in die Pubertät kommen manche besser, andere schlechter miteinander aus. Ein Mädchen und ein Junge können bis zum Alter von zehn Jahren gemeinsam leben, dann haben jedoch beide ein Recht auf mehr Privatsphäre. Zwei Brüder oder auch zwei Schwestern lernen, Kompromisse einzugehen und davon profitieren sie im späteren Leben allemal.

Familienurlaub – Urlaub mit Kind und Kegel

Allgemein, Blogon 4. August, 2017Keine Kommentare

Mit Kind und Kegel in den Urlaub zu fahren, birgt ein relativ großes Stressrisiko. Gute Vorbereitung dient dazu, den Urlaub schon im Vorhinein so zu organisieren, dass sich das Stresspotenzial im Urlaub verringert. Zu einer guten Vorbereitung zählt:

  • das Überprüfen der für die Reise relevanten Dokumente (evtl. Reisepass, Kinderausweis, Impfpass) und das frühzeitige Beantragen der noch benötigten Dokumente,
  • das Buchen der Reise unter besonderer Berücksichtigung der Optionen für Kinder (etwa Kindersitz im Flugzeug),
  • das Buchen der Unterkunft, wobei auf kinder- und familienfreundliche Ausstattung geachtet werden sollte
  • sowie die üppige Ausstattung des Gepäcks für die Kinder mit Reiseapotheke (Fieberthermometer, Pflaster, Sonnenschutz, et cetera) und Ersatzkleidung beziehungsweise Windeln, sowie Spielzeug.

Urlaubsgestaltung mit Kind und Kegel

Jedoch sind nicht nur die Vorbereitungen entscheidend dafür, dass der Familienurlaub gelingt und nicht im Desaster endet. Die konkrete Urlaubsgestaltung spielt ebenso eine große Rolle dafür, dass sowohl Eltern als auch Kinder sich im Urlaub amüsieren und erholen. Das Vorhandensein eines Platzes zum Toben, Klettern und Spielen nahe der Unterkunft ist vorteilhaft. Dies kann eine Wiese mit Spielplatz sein. Kinder haben die Möglichkeit, sich auszutoben, während ihre Eltern anderen Aktivitäten nachgehen und doch nahe bei ihnen sind.

Die Urlaubsgestaltungsmöglichkeiten hängen natürlich davon ab, wo die Familie ihren Urlaub verbringt. Schöne Urlaubsziele gibt es viele, wo man kindgerechte Aktivitäten ausüben kann. Beliebt sind besonders Oberitalien und Südtirol, da hier ein abwechslungsreiches Klima und die Verbindung von alpin und mediterran viele unterschiedliche Aktivitäten ermöglichen. Ländliches Ambiente bietet dabei gerade Kindern die Auseinandersetzung mit der Natur und einer naturverbundenen Lebensweise.

Nicht nur bei Aktivitäten und Urlaubsort, sondern auch bei der Unterkunft ist es im Urlaub mit Kind und Kegel von Vorteil, wenn diese kindgerecht eingerichtet ist. Wichtig ist bei der Unterkunft, dass die Verpflegung auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet ist. Befinden sich die Kinder in einem fortgeschrittenen Alter, sind getrennte Zimmer für Eltern und Kinder von Vorteil. Bei Kleinkindern sind außerdem Dinge wie Kinderbett, Hochstuhl und evtl. Buggy oder Kinderwagen als Ausstattung wünschenswert. Online unter www.expedia.at/Hotels ein Hotel buchen bedeutet, dies stressfrei zu tun. Die Suchkategorien stellen sicher, dass es sich bei der gewählten Unterkunft um eine kindgerechte handelt.

Datenschutzinfo