Archiv für Dezember, 2017

Pflege und Kosmetik für Kinder

Allgemein, Blogon 23. Dezember, 20171 Kommentar

Die Regale in den Drogerien quellen über, für fette Haut, für Mischhaut, für sensible Haut und natürlich auch für Babys Haut gibt es eine schier endlose Produktpalette an Pflegeartikeln. Salben, Cremes, Schaumbäder, ja, sogar Kosmetik wird bereits für den Nachwuchs angeboten. Doch was ist sinnvoll und auf welche Pflege können Eltern getrost verzichten? Ein Lokalaugenschein vor Ort.

Naturkosmetik und Bio-Pflegeprodukte liegen voll im Trend!

Ratlos steht so manche Mutter vor dem Supermarktregal, welcher Badezusatz ist nun auch der richtige für den kleinen Liebling? Jede Marke bietet mindestens ein Pflegeprodukt für eine geschmeidige Haut oder gegen einen wunden Po an. Hier fällt die Qual der Wahl tatsächlich schwer. Dabei benötigen Kinder gar nicht so viele spezielle Babyprodukte. Vor allem parfumfrei soll sie sein, die Creme für die Haut, die gegen den kalten Wind schützt oder auch die Feuchttücher, die beim Wickeln gute Dienste leisten. Naturkosmetik und Bio-Pflegeprodukte werden immer beliebter, denn die Natur schützt die sensible Kinderhaut am besten. Besteht das Babyöl aus rein pflanzlichen Ölen, sollte man das Produkt anderen mit einem hohen Paraffinanteil immer vorziehen. Überall, wo Bio draufsteht, müssen mindestens 95 % aller verwendeten Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Und das lässt die Haut einfach besser atmen.

Die richtige Pflege für den Nachwuchs

Wer sein Baby mit einer hochwertigen Creme oder auch einem Massageöl für Kinder eincremt, der pflegt nicht nur die feine Haut des Kindes. Der Kontakt zu den Eltern – ja, der Papa darf auch gerne eincremen – ist besonders im ersten Jahr lebensnotwendig. Über die Berührungen erfährt der Sprössling Zuneigung und fühlt sich geborgen. Auch erhält das Kind durch die Bewegungen ein besseres Körpergefühl. Es ist also durchaus sinnvoll, in den ersten Monaten spezielle Babypflege aus dem Fachhandel zu verwenden. Doch ab dem ersten Lebensjahr darf auch die sanfte Hautpflege für die ganze Familie verwendet werden. Wichtig sind eine hohe Verträglichkeit und natürliche Inhaltsstoffe. Übertreiben darf man es aber mit der Pflege nicht, die Haut bildet ein natürliches Schutzschild gegen Keime und Bakterien. Zuviel Hygiene kann also dem Baby auch schaden. Gegen das tägliche Bad mit einem Tropfen Öl spricht allerdings nichts und die Plantscherei macht auch noch ganz viel Spaß und zwar Eltern und Kind.

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Checklisteon 16. Dezember, 2017Keine Kommentare

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Einen Kindersitz anschaffen: Darauf sollten Eltern achten

Blogon 9. Dezember, 20171 Kommentar

Die Sicherheit der Kleinen wird auch im Auto groß geschrieben – dafür gibt es Kindersitze in den verschiedensten Größen und Formen. Doch welcher ist der richtige für mein Kind, worauf muss ich bei der Wahl besonders achten?

Wer mit Kind oder Baby an Bord im Auto unterwegs ist, braucht einen Kindersitz. Es sollte jedoch nicht irgendeiner sein – bequem und vor allem sicher wollen die Kleinen transportiert werden. Immer noch verunglücken Kinder im Straßenverkehr, fast die Hälfte der unter 10jährigen als Mitfahrer im Auto. Das Risiko einer schweren oder schlimmstenfalls sogar tödlichen Verletzung ist dabei siebenmal höher, wenn das Kind nicht richtig gesichert ist. Das lässt sich jedoch leicht vermeiden, mit einem passenden und vor allem korrekt im Auto installierten Sitz. Wer ein Auto mit Isofix-Halterungen hat, sollte sich daher auch unbedingt für einen Isofix-Sitz entscheiden – denn der ist schnell und unkompliziert im Auto angebracht. Damit ist eins der größten Unfallrisiken, nämlich die falsche Befestigung des Kindersitzes, schon mal ausgeschlossen. Trotzdem lohnt natürlich ein Blick auf aktuelle Testberichte – denn auch bei den Isofix-Sitzen schneidet nicht jeder gleich gut ab.

Der wichtigste Punkt, auf den die frisch gebackenen Eltern achten sollten, ist jedoch die Größe des Sitzes. Denn dass ein Baby einen anderen Sitz benötigt als ein Kindergartenkind, versteht sich von selbst. Auch Schulkinder sollten noch im Kindersitz bzw. später auf einer Sitzerhöhung fahren, bis sie die Größe von 1,50 m erreicht haben – erst dann können ihnen die Anschnallgurte im Auto allein genug Sicherheit bieten.

Für die kleinsten Mitfahrer gibt es jedoch als erste Stufe des Kindersitzes die Babyschale. Sie lassen sich meist bequem vom Kinderwagen abnehmen und im Auto anbringen – für die etwas Größeren gibt es auch entsprechende Buggys. So kann das Baby friedlich weiterschlummern und bemerkt den Wechsel des Transportmittels bestenfalls gar nicht. Auch für Reisen mit dem Bus oder sogar Flugzeug sind solche Kindersitze für Babys oft geeignet. Im Auto werden sie rückwärts installiert, das heißt, die Babys schauen beim Fahren nach hinten. Das ist für die Kleinen einfach sicherer – denn bei einem Frontalzusammenstoß, der bei weitem häufigsten Unfallart, ist der Kopf durch die Rückenlehne viel besser geschützt. Doch Vorsicht: Zwar können Babyschalen grundsätzlich auch auf dem Beifahrersitz befestigt werden – nicht jedoch wenn dort ein Airbag aktiv ist. Entweder muss dann der Airbag ausgeschaltet werden, oder die Babyschale wandert nach hinten auf den Rücksitz.

Doch wann kann von der Babyschale auf einen Kindersitz umgestiegen werden? Ausschlaggebend ist vor allem das Gewicht des Kindes. Für jede „Gewichtsklasse“ gibt es eine eigene Sitzgruppe. In Tabellen können Eltern nachschauen, welche der vier Gruppen die richtige für das eigene Kind ist: 0, I, II, oder III. Wer nicht ständig neue Sitze kaufen möchte, kann sich für ein mitwachsendes Modell entscheiden, bei dem sich einzelne Teile verstellen oder austauschen lassen. So passt sich der Sitz an die schnell immer größer werdenden kleinen Mitfahrer an. Ganz wichtig: Ein Kindersitz ist kein Pulli, in den ein Kind „reinwachsen“ kann. Das Kind muss von dem Sitz gut gehalten werden, deswegen muss er wirklich perfekt passen. Auch wenn ein Kindersitz eine größere Anschaffung ist, sollten Eltern also auf keinen Fall versuchen, hier zu sparen und einen zu großen Sitz kaufen. Probieren Sie lieber, ein gutes Angebot für einen passenden Sitz zu ergattern – so etwas findet sich immer wieder.

Ist ein Sitz in der richtigen Größe gefunden, der in den Tests gute Ergebnisse erzielt und vielleicht sogar zum Auto passende Isofix-Halterungen hat, kann die Fahrt losgehen – mit Baby sicher an Bord.

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