Archiv für Juli, 2019

Pflege und Kosmetik für Kinder

Allgemein, Blogon 28. Juli, 20191 Kommentar

Die Regale in den Drogerien quellen über, für fette Haut, für Mischhaut, für sensible Haut und natürlich auch für Babys Haut gibt es eine schier endlose Produktpalette an Pflegeartikeln. Salben, Cremes, Schaumbäder, ja, sogar Kosmetik wird bereits für den Nachwuchs angeboten. Doch was ist sinnvoll und auf welche Pflege können Eltern getrost verzichten? Ein Lokalaugenschein vor Ort.

Naturkosmetik und Bio-Pflegeprodukte liegen voll im Trend!

Ratlos steht so manche Mutter vor dem Supermarktregal, welcher Badezusatz ist nun auch der richtige für den kleinen Liebling? Jede Marke bietet mindestens ein Pflegeprodukt für eine geschmeidige Haut oder gegen einen wunden Po an. Hier fällt die Qual der Wahl tatsächlich schwer. Dabei benötigen Kinder gar nicht so viele spezielle Babyprodukte. Vor allem parfumfrei soll sie sein, die Creme für die Haut, die gegen den kalten Wind schützt oder auch die Feuchttücher, die beim Wickeln gute Dienste leisten. Naturkosmetik und Bio-Pflegeprodukte werden immer beliebter, denn die Natur schützt die sensible Kinderhaut am besten. Besteht das Babyöl aus rein pflanzlichen Ölen, sollte man das Produkt anderen mit einem hohen Paraffinanteil immer vorziehen. Überall, wo Bio draufsteht, müssen mindestens 95 % aller verwendeten Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Und das lässt die Haut einfach besser atmen.

Die richtige Pflege für den Nachwuchs

Wer sein Baby mit einer hochwertigen Creme oder auch einem Massageöl für Kinder eincremt, der pflegt nicht nur die feine Haut des Kindes. Der Kontakt zu den Eltern – ja, der Papa darf auch gerne eincremen – ist besonders im ersten Jahr lebensnotwendig. Über die Berührungen erfährt der Sprössling Zuneigung und fühlt sich geborgen. Auch erhält das Kind durch die Bewegungen ein besseres Körpergefühl. Es ist also durchaus sinnvoll, in den ersten Monaten spezielle Babypflege aus dem Fachhandel zu verwenden. Doch ab dem ersten Lebensjahr darf auch die sanfte Hautpflege für die ganze Familie verwendet werden. Wichtig sind eine hohe Verträglichkeit und natürliche Inhaltsstoffe. Übertreiben darf man es aber mit der Pflege nicht, die Haut bildet ein natürliches Schutzschild gegen Keime und Bakterien. Zuviel Hygiene kann also dem Baby auch schaden. Gegen das tägliche Bad mit einem Tropfen Öl spricht allerdings nichts und die Plantscherei macht auch noch ganz viel Spaß und zwar Eltern und Kind.

Darf ich mit meinem Baby in die Sauna?

Babyhotel, Blogon 21. Juli, 2019Keine Kommentare

Es gibt Leute die liebend gerne in die Sauna gehen, ist ja auch verständlich, sie stärkt das Immunsystem, macht gute Laune und regt den Kreislauf an. Was aber wenn ein Baby da ist, man kann es ja nicht vor der Sauna sitzen lassen!?

Grundsätzlich ist zu sagen, selbst schwangere dürfen ohne weiteres in die Sauna gehen, Vorraussetzung ist, dass man das auch schon vor der Schwangerschaft gemacht hat und es somit gewohnt ist. Dem ungeborenen schadet es nicht. Das gleiche gilt wenn das Baby da ist. Es gibt Studien die belegen, dass die Sauna dem Kleinen nicht schadet, im Gegenteil, es tut ihm gut, entspannt die Muskeln und stärkt die Abwehr.

Hier ist aber zu beachten, dass man das Baby erst ab dem 4. Lebensmonat mit nimmt und das auch nur, wenn die U4 ohne Probleme verlaufen ist. Man sollte das Kleine aber nicht länger als 3-6 Minuten in die Sauna setzen, länger würde es den kleinen Organismus doch auch recht angreifen. Am Besten wählt man die mittlere Bank und nimmt das Kleine auf den Schoß. Nach dem Saunabesuch ist es wichtig, dass das Baby ausreichend zu trinken bekommt, auch diese kleinen Leute verlieren beim Schwitzen sehr viel Flüssigkeit, was unter Umständen zum Kollaps führen kann.

Natürlich ist bei Babys auch zu beachten, dass man bei Krankheit nicht mit ihnen in die Sauna geht. Grundsätzlich ist hier einfach dasselbe zu beachten, dass auch Erwachsene beachten sollten. Am besten versucht man es einfach mal und schaut ob es dem Baby gefällt. Es ist wie bei uns Erwachsenen, manche mögen die Sauna und andere dagegen können die Wärme gar nicht leiden. Fängt das Baby an zu quengeln oder weinen, dann ist es an der Zeit die Sauna zu verlassen, ist es dagegen lustig und vergnügt, dann kann man die 6 Minuten Saunabesuch auch voll genießen. Wer sich unsicher ist, erkundigt sich beim Kinderarzt, der wird nach einem kleinen Gesundheitscheck gleich ersehen ob das Kleine so weit ist.

Zu beachten ist auch, dass das Baby direkt nach dem Füttern erst eine Ruhepause braucht, der Körper ist mit der Verdauung beschäftigt und sollte nicht direkt danach mit der Hitze konfrontiert werden. Eine Wartezeit von etwa 30 Minuten ist hier anzuraten.

Es spricht im Übrigen auch nichts dagegen, dass Baby nach der Sauna mit kaltem Wasser abzukühlen. Allerdings kann es durchaus sein, dass das Kleine darauf mit wildem Geschrei reagiert. Es liegt somit im Ermessen der Eltern, ob sie das dem Baby zumuten wollen oder nicht, schließlich kostet es die Erwachsenen zum Teil schon große Überwindung nach dem Saunabesuch ins kalte Wasser zu springen! Einfach mal ausprobieren ob das Baby ein Saunaliebhaber ist oder nicht. Wenn nicht, sollte das aber auch respektiert werden! Viel Spaß!

Einen Kindersitz anschaffen: Darauf sollten Eltern achten

Blogon 14. Juli, 20191 Kommentar

Die Sicherheit der Kleinen wird auch im Auto groß geschrieben – dafür gibt es Kindersitze in den verschiedensten Größen und Formen. Doch welcher ist der richtige für mein Kind, worauf muss ich bei der Wahl besonders achten?

Wer mit Kind oder Baby an Bord im Auto unterwegs ist, braucht einen Kindersitz. Es sollte jedoch nicht irgendeiner sein – bequem und vor allem sicher wollen die Kleinen transportiert werden. Immer noch verunglücken Kinder im Straßenverkehr, fast die Hälfte der unter 10jährigen als Mitfahrer im Auto. Das Risiko einer schweren oder schlimmstenfalls sogar tödlichen Verletzung ist dabei siebenmal höher, wenn das Kind nicht richtig gesichert ist. Das lässt sich jedoch leicht vermeiden, mit einem passenden und vor allem korrekt im Auto installierten Sitz. Wer ein Auto mit Isofix-Halterungen hat, sollte sich daher auch unbedingt für einen Isofix-Sitz entscheiden – denn der ist schnell und unkompliziert im Auto angebracht. Damit ist eins der größten Unfallrisiken, nämlich die falsche Befestigung des Kindersitzes, schon mal ausgeschlossen. Trotzdem lohnt natürlich ein Blick auf aktuelle Testberichte – denn auch bei den Isofix-Sitzen schneidet nicht jeder gleich gut ab.

Der wichtigste Punkt, auf den die frisch gebackenen Eltern achten sollten, ist jedoch die Größe des Sitzes. Denn dass ein Baby einen anderen Sitz benötigt als ein Kindergartenkind, versteht sich von selbst. Auch Schulkinder sollten noch im Kindersitz bzw. später auf einer Sitzerhöhung fahren, bis sie die Größe von 1,50 m erreicht haben – erst dann können ihnen die Anschnallgurte im Auto allein genug Sicherheit bieten.

Für die kleinsten Mitfahrer gibt es jedoch als erste Stufe des Kindersitzes die Babyschale. Sie lassen sich meist bequem vom Kinderwagen abnehmen und im Auto anbringen – für die etwas Größeren gibt es auch entsprechende Buggys. So kann das Baby friedlich weiterschlummern und bemerkt den Wechsel des Transportmittels bestenfalls gar nicht. Auch für Reisen mit dem Bus oder sogar Flugzeug sind solche Kindersitze für Babys oft geeignet. Im Auto werden sie rückwärts installiert, das heißt, die Babys schauen beim Fahren nach hinten. Das ist für die Kleinen einfach sicherer – denn bei einem Frontalzusammenstoß, der bei weitem häufigsten Unfallart, ist der Kopf durch die Rückenlehne viel besser geschützt. Doch Vorsicht: Zwar können Babyschalen grundsätzlich auch auf dem Beifahrersitz befestigt werden – nicht jedoch wenn dort ein Airbag aktiv ist. Entweder muss dann der Airbag ausgeschaltet werden, oder die Babyschale wandert nach hinten auf den Rücksitz.

Doch wann kann von der Babyschale auf einen Kindersitz umgestiegen werden? Ausschlaggebend ist vor allem das Gewicht des Kindes. Für jede „Gewichtsklasse“ gibt es eine eigene Sitzgruppe. In Tabellen können Eltern nachschauen, welche der vier Gruppen die richtige für das eigene Kind ist: 0, I, II, oder III. Wer nicht ständig neue Sitze kaufen möchte, kann sich für ein mitwachsendes Modell entscheiden, bei dem sich einzelne Teile verstellen oder austauschen lassen. So passt sich der Sitz an die schnell immer größer werdenden kleinen Mitfahrer an. Ganz wichtig: Ein Kindersitz ist kein Pulli, in den ein Kind „reinwachsen“ kann. Das Kind muss von dem Sitz gut gehalten werden, deswegen muss er wirklich perfekt passen. Auch wenn ein Kindersitz eine größere Anschaffung ist, sollten Eltern also auf keinen Fall versuchen, hier zu sparen und einen zu großen Sitz kaufen. Probieren Sie lieber, ein gutes Angebot für einen passenden Sitz zu ergattern – so etwas findet sich immer wieder.

Ist ein Sitz in der richtigen Größe gefunden, der in den Tests gute Ergebnisse erzielt und vielleicht sogar zum Auto passende Isofix-Halterungen hat, kann die Fahrt losgehen – mit Baby sicher an Bord.

Baby, Urlaub und Hotel – ein paar Tipps

Allgemein, Babyhotelon 7. Juli, 2019Keine Kommentare

Wenn man mit Baby verreisen möchte sollte man schon etwa drei Wochen vorher mit dem Planen beginnen. Zumindest wenn es um die Koffer geht. Vor der Buchung sollte man sich auch ein wenig Zeit nehmen und mehrere Hotels vergleichen. Immerhin will man für das Baby ja auch Komfort!

Über diese Dinge sollte man sich eine Zeit vor dem Urlaub Gedanken machen:

  • Welchen Komfort bietet das Hotel für Babys – gibt es ein Kinderbett, hat man eine Kinderbetreuung vor Ort, ist das Hotel kindersicher (Steckdosensicherungen…), ist es ein Familienhotel?
  • Wie kommt man zum Urlaubsort? Wenn man fliegt erkundigen ob es einen Kindersitz im Flugzeug gibt oder ob man ihn selbst mitnehmen muss. Gibt es in dem Flieger eine Vorrichtung um den Kindersitz zu befestigen? Fährt man mit der Bahn – ist der Sitzplatz groß genug um eine Babyschale oder einen Kinderwagen abzustellen?
  • Eine Packliste schreiben. Was braucht man alles für das Baby? Wäsche, Hygieneartikel, Babynahrung…
  • Eine Notfallapotheke für das Baby zusammenstellen oder vom Kinderarzt zusammenstellen lassen!
  • Bei der Krankenkasse für den Ernstfall einen Auslandskrankenschein beantragen!
  • Der Impfpass und das gelbe Untersuchungsheft gehören zusammen mit der Krankenkassenkarte bzw. dem Auslandskrankenschein in das Handgepäck!

Natürlich gibt es noch jede Menge andere Dinge zu überdenken. Jeder sollte sich selbst überlegen was für ihn und das Baby noch wichtig ist. Es ist auch ratsam, etwa ein bis zwei Tage vor dem Abreisetermin die Checkliste noch mal durchzugehen und zu schauen ob man auch wirklich an alles gedacht hat. Oftmals merkt man erst am Urlaubsort, dass man dann doch die Hälfte vergessen hat. Die Checkliste soll helfen, dass wenigstens das Nötigste dabei ist.

Ideal wäre es auch, wenn man sich ein Hotel aussucht das speziell für Familien ausgelegt ist. Wie zum Beispiel das Amiamo in Salzburg. Hier hat man nicht das Risiko, dass man nach dem Einchecken merkt, dass nur ältere Leute anwesend sind und für Kinder eigentlich kein Platz ist, oder das die Kinderbetreuung erst für Kinder ab etwa 5 Jahren eingestellt ist. Im Amiamo hat man das Problem nicht. Hier gibt es schon Betreuung für Säuglinge und diese wurde auch noch speziell geschult. Das hat man in anderen Hotels nicht. Da sind es meist Animateure, die die Kinder beschäftigen und wenn sie nervig werden, wieder bei den Eltern abgeben. Im Amiamo weiß man auch mit solchen Kindern umzugehen und diese zu besänftigen.

Die Auswahl des Hotels ist also das A und O eines jeden Urlaubs, sonst kann der ganz schön ins Wasser fallen und vor allen Dingen stressig werden. Warum also nicht einfach mal auf die Homepage vom Amiamo schauen und sich erkundigen was die so bieten. So hat man wenigsten eine Vergleichsliste und eine Vorstellung was ein Hotel haben sollte, damit der Urlaub auch gelingt. Allerdings wird man kaum ein vergleichbares Hotel finden, das so viel für Kinder und Familien im Angebot hat.

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