Darf ich Alkohol trinken, wenn ich schwanger bin?

Allgemein, Blogon 24. Februar, 2018Keine Kommentare

Die beste und sicherste Antwort auf diese Frage ist: Nein. Die Meinungen über die tatsächlichen Auswirkungen von Alkoholkonsum vor der Geburt auf das Baby sind nicht unter allen Experten ident. Jedoch sind gewisse Auswirkungen schon durch wissenschaftliche Studien erwiesen. Etwa das Entstehen von bleibenden Schäden im Gehirn, Entwicklungsstörungen, Nervenerkrankungen, im Gesamten sogenannte fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD). Das Wort Spektrum beschreibt hier die Bandbreite von leichten bis starken Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Kindes. Die Folge können Lernschwierigkeiten, Sprachentwicklungsstörungen und auffälliges Verhalten des Kindes sein.

Es kommt selbstverständlich schon darauf an, wie viel getrunken wird. Auf jeden Fall ist es ein Unterschied, ob einmal ein Glas getrunken wird oder ob ein Baby Alkoholgelage inklusive Vollrausch verkraften muss. Dennoch sollte die Devise lauten: Lieber gar keinen Alkohol in der Schwangerschaft!

Alkohol kann schlimme Komplikationen verursachen

Auch in der Schwangerschaft selbst kann es durch Alkoholkonsum zu Komplikationen kommen, etwa zu Früh- oder Fehlgeburten. Die Meinungen von Experten über „das eine Glas“ gehen auseinander, jedoch empfehlen immer mehr Ärzte die totale Abstinenz (da Schäden nicht komplett ausgeschlossen werden können). Besonders heikel sind die ersten Monate einer Schwangerschaft, da in dieser Zeit einfach die wichtigsten Anlagen und Entwicklungen vom Baby stattfinden. Das Baby kann den Alkohol – im Gegensatz zur Mutter – nicht selbst abbauen, das ist das größte Problem an der Sache.

Es lohnt sich auf keinen Fall, irgendetwas zu riskieren und in der Schwangerschaft Alkohol zu trinken. Empfehlenswert ist eindeutig der komplette Verzicht, von dem Zeitpunkt an, an dem Sie erfahren, dass Sie schwanger sind bis zur Geburt Ihres Babys. Feste lassen sich auch mit antialkoholischen Getränken feiern und Sie tun Ihrem Baby auf jeden Fall was Gutes, das alleine ist doch schon Motivation genug.

Schadet Alkohol in der Stillzeit?

Allgemein, Blogon 3. Februar, 2018Keine Kommentare

Alkohol in der Stillzeit kann einem Baby schaden. Wer nun ab und zu ein Gläschen Sekt oder andere mildere Alkoholsorten genießt, der braucht sich keine Sorgen machen. Wenn Mütter aber häufig und viel Alkohol trinken und stillen, so kann sich dies auf die Entwicklung des Babys sehr negativ auswirken.

Alkohol – Gift für das Baby?

Alkohol kann Wort wörtlich Gift für das Baby sein. Da die Leber des Babys noch nicht so ausgereift und entwickelt ist wie bei einem Erwachsenen, kann der Alkohol nur ganz schwer oder gar nicht abgebaut werden. Der Alkohol ist nun wie Gift und beginnt die Nervenzellen anzugreifen. Der Körper kämpft nun gegen das Gift an, das Herz beginnt schneller zu schlagen und der kleine Körper des Babys wird dadurch noch mehr belastet. Ebenso wie bei einem Erwachsenen wird die Reaktion immer langsamer und somit auch die Reflexe. Das Saugen und Schlucken wird immer langsamer und weniger und das Baby ist sehr müde und schläfrig. Dies kann motorisch aber auch kognitive Schäden der Entwicklung des Kindes als Folge haben.

Auswirkungen für die Mutter

Alkohol hat aber auch Auswirkungen für die Mutter. Denn wenn eine stillende Mutter stark alkoholisiert war, ist es wahrscheinlich, dass der Alkohol die Produktion der Muttermilch sehr negativ beeinflusst. Somit hat die Mutter am Tag danach beim Stillen keine oder kaum Milch. Wenn nun eine stillende Mutter weiß, dass sie an einem Tag mehr Alkohol trinken möchte aber ihr Baby nicht gefährden möchte, so bietet es sich an, dass Baby ein letztes Mal am Tag zu stillen. Dadurch entsteht ein größerer Zeitraum zwischen Alkoholkonsum und Stillen. Wenn eine Mutter auf Nummer sicher gehen möchte, bietet es sich an, die Milch für zwei bis drei Mahlzeiten abzupumpen. So kann man Mahlzeiten überbrücken, wenn man selber noch Alkohol im Blut hat oder wenn man durch Alkohol zu wenig Milch hat und das Baby nicht satt wird.

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