Die Top 5 Schwangerschaftsanzeichen

Allgemein, Blogon 27. Januar, 2019Keine Kommentare

Einige Frauen bemerken sofort, wenn etwas Wunderbares mit ihrem Körper geschieht – der Großteil jedoch wird sich der bedeutenden Veränderung erst bewusst, wenn sich die Top 5 Schwangerschaftsanzeichen einstellen. Da jede Schwangerschaft anders verläuft, kann es vorkommen, dass nicht alle Anzeichen gemeinsam oder in derselben Intensität auftreten – daher bringt erst der offizielle Test beim Frauenarzt die absolute Gewissheit.

Anzeichen Nummer 1 – Das Ausbleiben der Periode

Die Periode benötigt in den ersten Jahren ein wenig Zeit, um zu einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden. Sobald dies jedoch geschehen ist, bringen nur gravierende physische oder psychische Veränderungen die Verschiebung dieser Regelmäßigkeit oder gar das komplette Ausbleiben der Monatsblutung mit sich. Ursachen dafür können beispielsweise enormer Stress oder sogar eine krankhafte Veränderung an den Eileitern sein. Wenn ein Paar jedoch gezielt an einer Schwangerschaft „arbeitet“, ist das Ausbleiben der Regel ein relativ sicheres Anzeichen dafür, dass eine Befruchtung der Eizelle stattgefunden hat und aus dem Paar nach einigen Monaten eine glückliche Familie werden wird. Kurz nach der Befruchtung der Eizelle und ihrer Einnistung in die Gebärmutter kann es trotzdem zu schwachen Blutungen, den Einnistungsblutungen, kommen. Diese sind weniger stark ausgeprägt als die normale Periode und sollten mit dieser nicht verwechselt werden.

Anzeichen Nummer 2 – Veränderungen an der Brust

Obschon die Brüste erogene Zonen der Frau sind und auf zärtliche Berührungen reagieren, werden diese nie als schmerzhaft oder unangenehm empfunden. Wenn jedoch plötzlich selbst die sanfteste Berührung schmerzt und ein unangenehmes Spannungsgefühl in den Brüsten auftritt, kann dies ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Färbt sich im Laufe der nächsten Wochen zusätzlich auch der Brustwarzenhof dunkel, wird es Zeit, den Frauenarzt aufzusuchen.

Schwangerschaftsanzeichen Nummer 3 – Übelkeit

Morgenübelkeit und Erbrechen – gerade in Film und Fernsehen werden diese Anzeichen gerne verwendet, um auf eine mögliche Schwangerschaft der Person hinzuweisen. Diese Veränderung, welche durch ein Schwangerschaftshormon hervorgerufen wird, tritt jedoch längst nicht bei allen Frauen ein. Einige Frauen berichten lediglich, dass sich ihr Geruchs- und Geschmacksempfinden in dieser Zeit verändert hat, so dass beispielsweise bestimmte Gerüche plötzlich Übelkeit hervorriefen. Tritt die Übelkeit jedoch tatsächlich auf, muss sie sich nicht auf die Morgenstunden beschränken – manche Frauen klagen darüber, dass sie den ganzen Tag von diesem unangenehmen Gefühl geplagt werden, während andere sogar mitten in der Nacht aus diesem Grund aus dem Schlaf gerissen werden. Frauen, die unter einer ungewöhnlichen Übelkeit leiden, obwohl sich keinerlei andere Krankheitsanzeichen dazugesellen, sollten daher eine Schwangerschaft zumindest in Betracht ziehen und auf weitere Veränderungen ihres Körpers achten.

Anzeichen Nummer 4 – Müdigkeit

Wer nach einem langen, harten Arbeitstag müde ist und einfach nur noch schlafen möchte, ist natürlich nicht direkt schwanger. Doch wenn sich das Gefühl der Müdigkeit und Schlappheit durch den gesamten Tag zieht und nicht mit außerordentlichen, körperlichen Aktivitäten in Zusammenhang steht, könnte es auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ausgelöst wird dieses Gefühl des „Ausgelaugt seins“ durch das Hormon Progesteron, welches während einer Schwangerschaft in großen Mengen produziert wird.

Anzeichen Nummer 5 – Verändertes Essverhalten

Der plötzliche Heißhunger auf seltsame Nahrungsmittelkombinationen – wie Eis mit sauren Gurken – ist ebenfalls ein gerne in den Medien zelebriertes Anzeichen für eine Schwangerschaft. Es stellt einen Schutzmechanismus des Körpers dar, welcher in der Zeit der Schwangerschaft dafür sorgen muss, dass ihm alle erforderlichen Nährstoffe zugeführt werden. Dieses Anzeichen kann jedoch auch auf einen allgemeinen Nährstoffmangel im Körper hinweisen und kann niemals als der alleinige Indikator für eine Schwangerschaft gesehen werden.

Weitere Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können

Es gibt eine Vielzahl körperlicher Veränderungen, die mit einer Schwangerschaft einhergehen. Da jedoch keine Frau der Anderen gleicht, nimmt jede von ihnen diese Anzeichen anders wahr. Bis auf das Ausbleiben der Periode müssen nicht einmal alle Anzeichen gemeinsam auftreten. Dieselbe Frau kann daher eine zweite oder dritte Schwangerschaft komplett anders erleben, als die Vorhergehenden.
Folgende Anzeichen können unter Umständen ebenfalls mit einer Schwangerschaft einhergehen:

  • Stimmungsschwankungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Schwindelgefühle
  • Probleme mit dem Blutdruck
  • Hohe Basalttemperatur
  • Geschwollene Gliedmaßen am Ende des Tages
  • Häufiger Harndrang auch in der Frühschwangerschaft

Wie diese Liste zeigt, können einige der Anzeichen auch lediglich die Symptome einer Krankheit sein und müssen nicht auf eine Schwangerschaft hindeuten. Daher sollte nie eines dieser Anzeichen alleine bereits als Schwangerschaft gedeutet werden – auch wenn sich die Frau dies noch so sehr wünscht.

Erst wenn mehrere der Anzeichen auftreten besteht die begründete Hoffnung, dass die Frau ein neues Leben unter dem Herzen trägt. Ein erster Schwangerschaftstest aus der Apotheke und die sichere Bestätigung vom Frauenarzt bringen in der darauffolgenden Zeit dann die freudige Gewissheit: Endlich schwanger! Weitere Informationen über Schwangerschaftsanzeichen finden Sie auf schwangerschaft.at, Österreichs großem Portal rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kinderwunsch.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich schwanger bin?

Allgemein, Blogon 24. Februar, 2018Keine Kommentare

Die beste und sicherste Antwort auf diese Frage ist: Nein. Die Meinungen über die tatsächlichen Auswirkungen von Alkoholkonsum vor der Geburt auf das Baby sind nicht unter allen Experten ident. Jedoch sind gewisse Auswirkungen schon durch wissenschaftliche Studien erwiesen. Etwa das Entstehen von bleibenden Schäden im Gehirn, Entwicklungsstörungen, Nervenerkrankungen, im Gesamten sogenannte fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD). Das Wort Spektrum beschreibt hier die Bandbreite von leichten bis starken Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Kindes. Die Folge können Lernschwierigkeiten, Sprachentwicklungsstörungen und auffälliges Verhalten des Kindes sein.

Es kommt selbstverständlich schon darauf an, wie viel getrunken wird. Auf jeden Fall ist es ein Unterschied, ob einmal ein Glas getrunken wird oder ob ein Baby Alkoholgelage inklusive Vollrausch verkraften muss. Dennoch sollte die Devise lauten: Lieber gar keinen Alkohol in der Schwangerschaft!

Alkohol kann schlimme Komplikationen verursachen

Auch in der Schwangerschaft selbst kann es durch Alkoholkonsum zu Komplikationen kommen, etwa zu Früh- oder Fehlgeburten. Die Meinungen von Experten über „das eine Glas“ gehen auseinander, jedoch empfehlen immer mehr Ärzte die totale Abstinenz (da Schäden nicht komplett ausgeschlossen werden können). Besonders heikel sind die ersten Monate einer Schwangerschaft, da in dieser Zeit einfach die wichtigsten Anlagen und Entwicklungen vom Baby stattfinden. Das Baby kann den Alkohol – im Gegensatz zur Mutter – nicht selbst abbauen, das ist das größte Problem an der Sache.

Es lohnt sich auf keinen Fall, irgendetwas zu riskieren und in der Schwangerschaft Alkohol zu trinken. Empfehlenswert ist eindeutig der komplette Verzicht, von dem Zeitpunkt an, an dem Sie erfahren, dass Sie schwanger sind bis zur Geburt Ihres Babys. Feste lassen sich auch mit antialkoholischen Getränken feiern und Sie tun Ihrem Baby auf jeden Fall was Gutes, das alleine ist doch schon Motivation genug.

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