Wandern mit Baby und Kind

Wandern mit Kindern

Allgemein, Blogon 21. Oktober, 2017Keine Kommentare

Wandern mit Kindern ist, wie auch jede andere Bewegung an der frischen Luft, gesund. Wandern mit Kindern kann man überall: in den Bergen, im Flachland, rund um einen See und auch einfach von zu Hause aus. Zum Wandern mit Kindern muss man nicht in den Urlaub fahren – es sei denn, man lebt mitten in einer größeren Stadt.

Wandern mit Kindern – was gehört dazu?

Verschiedene Dinge sind nützlich, wenn man mit einem Kind unterweg ist, wenn auch nicht immer erforderlich:

  • ein Wanderführer, der unterwegs allerlei Interessantes zu erzählen weiß und die Gegend gut kennt
  • Mitwanderer, die sich dem Wandertempo gut anpassen können
  • Wanderkarte, falls man ohne Führer wandert, oder auch, um die Wanderroute verfolgen zu können
  • ein Rucksack mit der Brotzeit, falls man unterwegs nicht einkehrt
  • ausreichend Getränke, vor allem Wasser ist zu empfehlen
  • gutes Schuhwerk und angepasste Kleidung

… und gutes Wetter! Wobei es nicht zu heiß sein sollte, falls man sich nicht ständig im schattigen Wald aufhält.

Wandern mit Kindern – in der Gruppe

Zwar kann jede Familie, ob von zu Hause oder im Urlaub, auch allein losziehen. Aber in der Gruppe macht es noch mehr Spaß. Zusammen mit befreundeten Familien, die ebenfalls das Wandern mit Kindern nicht alleine pflegen wollen, oder auch am Urlaubsort zusammen mit einer Gruppe anderer Urlauber – in diesem Falle wohl mit einem erfahrenen Führer.

Wandern mit Kindern bedeutet immer auch Rücksichtnahme auf die Leistungsfähigkeit der Kinder. Kleine Kinder im Buggy benötigen entsprechend gute Wanderwege. Sie können aber auch im Babyrucksack getragen werden. Falls sie selbst laufen, darf man ihnen nicht zu viel zumuten. Denn nörgelnde Kinder, die nicht mehr weiter laufen wollen, können die Nerven der Eltern durchaus strapazieren.

Auch der Schwierigkeitsgrad einer Strecke spielt eine Rolle. Auf einer kurzen Strecke mit größerem Schwierigkeitsgrad kann man testen, wie viel man den Kindern zumuten kann. Viel hängt allerdings auch davon ab, wie interessant das Ziel oder die Wanderung selbst ist. Da kann man durch die entsprechende Auswahl nachhelfen. Eine Burg mit toller Aussicht kann schon dazu führen, dass ein Kind auch bereit ist, den Berg hochzukraxeln. Wenn das Kind aber nicht schwindelfrei ist oder Höhenangst hat, wird man es mit diesem Ziel nicht begeistern können.

Doch bietet die Natur ja auch viele andere Strecken an. Wichtig ist schließlich ja nicht nur das Wandern, sondern auch das Zusammensein mit den Eltern für die Kinder. Auch wenn es nicht so aussieht – allein würden die Kinder nur halb so gern eine Wanderung unternehmen.

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