Tipps rund um Technik und Schwangerschaft

Innovationen rund um die Schwangerschaft von Siemens

Allgemein, Blogon 11. November, 2019Keine Kommentare

Noch vor 50 Jahren gestaltete sich der Verlauf von Schwangerschaften mit wesentlich weniger medizinischem Tamtam als in der heutigen Zeit. Das bestätigt auch die wesentlich größere Zahl von Fehl- und Totgeburten, mit Anomalien zur Welt gebrachte Kinder und sogar verstorbenen Mütter, die die Geburt eines Kindes aufgrund von medizinischen Komplikationen nicht überlebten. Viele technische Modernisierungen, Innovationen und Erneuerungen machen eine Schwangerschaft im Vergleich zu vor 50 Jahren nahezu zu einem Sonntagsspaziergang, das fängt schon bei der Schwangerschaftsvorsorge in Form von Screenings, Ultraschall- und CTG-Messungen an, und hört bei der Geburt mit der Überwachung der kindlichen Herztöne (ebenfalls durch das CTG) auf.

Wie es jedoch größten Teils auf unserer Erdkugel üblich ist, nimmt die in diesem Fall immerhin sehr positive Weiterentwicklung, Verbesserung und Entdeckung neuer Methoden vor allem in Bezug auf Schwangerschaften und möglichen Komplikationen derer weiterhin ihren Lauf und so kann die Firma Siemens einige fortschrittliche Innovationen rund um die Schwangerschaft verzeichnen und damit vielen Frauen, welche mit einen Problemschwangerschaft zu kämpfen haben, sowie auch vielen Frauen in Indien, welche medizinisch generell unterversorgt sind, weiterhelfen und ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit geben. Von Minicomputern, die Herztöne checken und an die zuständige Klinik übermitteln sollen, über einfache und kostengünstige Diagnosegeräte und Handys ebenfalls zur Datenübermittlung an die Krankenhäuser bis hin zu modernsten Geburtshelfern in Form eines Stethoskops in Kombination mit einem Bauchgurt um Komplikationen bei der Geburt vermeiden zu können, ist das Gedanken- und Ideenreichtum der Firma Siemens nahezu unnachahmlich und fortschrittlich in jeder Hinsicht.

Schwangerschaftshelfer für Risikoschwangere

Eine relativ neue und quasi noch in den Kinderschuhen steckende Innovation der Siemens richtet sich an jene werdenden Mütter, welche von einer Risikoschwangerschaft betroffen sind. Eine Risikoschwangerschaft bringt nicht nur Angst und Ungewissheit mit sich, sondern sie erfordert durch die vermehrt stattfinden Kontrollen und Klinikbesuche auch deutlich mehr Mobilität, Zeit und Geduld als normal verlaufende Schwangerschaften. Der Schwangerschaftshelfer von Siemens soll hier Abhilfe schaffen: Mit einem sogenannten Mobile Ambient Assisted Living (AAL) System sollten diverse Wege in Kliniken zur Überwachung oder zur Kontrolle zukünftig minimiert werden. Kurzum ist das Ziel der Innovation ein kleines Gerät in Form eines mobilen CTGs, welches noch dazu die Daten der Schwangeren direkt in die zuständige Klinik übermittelt. Die Entwicklung und die Ausarbeitung finden in Zusammenarbeit mit der Uni Klinik Graz sowie mit dem Chiphersteller Infineon statt. Die Herausforderung für dieses innovative und neuartige Gerät ist für die Firma Siemens groß, doch sie wird in den nächsten Jahren einen weiteren Meilenstein in Sachen Schwangerschaftsvorsorge und Überwachung von Risikoschwangerschaften bringen.

Toller Einsatz von Siemens für Indien

Die Firma Siemens hat sich der Schwangerschafts- und Geburtenproblematik des Landes Indien angenommen und lässt mit zwei neuen Innovationen auf eine definitive Verbesserung der Schwangerschaftsvorsorge sowie auch der Geburtenüberwachung hoffen. Zum einem mit einem Geburtshelfer, einer Kombination aus Stethoskop und Bauchgurt, zum anderen mit einem mobilen Gesundheitsservice in Form von Diagnosegeräten und günstigen Handys. Beide Innovationen wären für Indien ein Riesenschritt im Gesundheitssektor – und da die indische Regierung fleißig daran arbeitet, die medizinische Versorgung zu verbessern und somit mehr Geld in den Gesundheitssektor einfließen zu lassen, steht einer Verwirklichung beider Innovationen rund um die Schwangerschaft vorerst nichts mehr im Wege. Ausschließlich die Schwangerschaft betreffen jedoch nur:

Die Geburtshelfer

diese sollen nämlich dafür Sorge tragen, dass in Indien die Komplikationen bei Geburten gesenkt und zum Teil sogar vermieden werden. Die Überwachung der Geburten in Indien könnte laut Siemens somit mit einer modernen Variante des Stethoskops erfolgen, welches auf digitaler Basis funktioniert und mit einer feinen Sensorik ausgestattet ist. Arbeiten soll das Gerät mit in Indien entwickelten Algorithmen. Das kostengünstige Gerät (was in Indien besonders wichtig ist) soll die Herztöne von Mutter und Kind nicht nur registrieren, sondern auch unterscheiden können. Zudem soll es Muskelkontraktionen (Wehen) wahrnehmen und anschließend überprüfen, ob sich der Herzschlag des Kindes wieder normalisiert. Tut dieser das nicht wird vom Siemens Geburtshelfer automatisch ein Alarm ausgelöst und ein Arzt verständigt. In Indien werden jährlich 30 Millionen Babys geboren – Siemens würde mit dieser Innovation zumindest einem Teil der Babys einen guten Start ins Leben ermöglichen.

Das mobile Gesundheitsservice, welches derzeit für das Land Indien entwickelt wird, ist nicht nur ein Profit für alle Schwangeren, sondern auch für jenen Teil der Bevölkerung der von Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Diabetes betroffen ist. Die Zahl der von Zivilisationskrankheiten wie etwa Diabetes und/oder Herz-Kreislauf-Krankheiten betroffenen Menschen steigt in Indien stetig an, und so ist die Siemens-Innovation in Form eines mobilen EKGs zur Überwachung des Herz-Kreislauf-Systems ein sehr willkommener und absolut notwendiger Meilenstein in der medizinischen Entwicklung Indiens. Man darf also hoffen, dass dieser sehr zu befürwortende Trend in Richtung Technik für Schwangerschaftskontrolle seinen weiteren Lauf nimmt und auch weiteren Ländern der Dritten Welt geholfen werden kann.

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